Rheumatoide Arthritis

Bei rheumatoider Arthritis entstehen Entzündungen in den Gelenken. Anfangs werden oft Schmerzen in Finger- und Zehengelenken empfunden. Es können auch andere Gelenke betroffen sein an Händen und Füßen oder die Knie- und Hüftgelenke oder die Schultern. Im Laufe der Zeit treten Schwellungen und Deformationen an den Gelenken auf.

Die Krankheit verläuft oft in Schüben, zwischen denen die empfundenen Symptome nachlassen.

Und was hat das jetzt mit Psychotherapie zu tun?
Rheumatoide Arthritis zählt zu den „Holy Seven“, dem klassischen Katalog von 7 Krankheiten, bei denen psychische Faktoren wie z.B. Stress eine Rolle spielen.

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird „psychosomatisch“ übrigens oft falsch im Sinne von „psychisch verursacht“ (also keine körperliche Krankheit feststellbar) verwendet. Richtig ist, dass es sich dabei durchaus um körperliche Krankheiten handelt, aber eben solche, bei denen auch psychische Faktoren eine Rolle spielen.

Was den Stress angeht, kann eine Tiefenentspannung in Hypnose Auszeit und Erholung für Geist und Körper bieten.

Weiterhin geht man davon aus, dass es sich bei der rheumatoiden Arthritis um eine Autoimmunkrankheit handelt, bei der sich also das Immunsystem gegen körpereigene Zellen, z.B. in den Gelenk-Knorpeln, wendet. Auch solche Immunreaktionen können in Hypnose positiv beeinflusst werden. Auch wenn solche Wirkungen zunächst erstaunlich scheinen, wird doch in der letzten Zeit immer mehr darüber herausgefunden, wie eng Nervensystem und Immunsystem miteinander verknüpft sind und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Daher denke ich, dass uns in der Zukunft, mit immer mehr Erkenntnissen aus der Psychoneuroimmunologie, der Gedanke immer selbstverständlicher wird, über die Psyche das Immunsystem zu beeinflussen.

Dieser Text dient nur zur Information und nicht zur (Selbst-)Diagnose oder Behandlung einer Krankheit.

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