Buchbesprechung – Michael Bohne: Bitte Klopfen!

klein und fein!
Auf gerade mal 60 kleinen Seiten beschreibt Michael Bohne sein Klopfsystem PEP als „Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe“.
Ich denke, man darf damit auch anderen helfen, aber natürlich kann dieser Band keine tiefergehenden therapeutischen Kenntnisse vermitteln, worauf auch gleich auf der ersten Seite hingewiesen wird.
Nach ein paar einleitenden Erläuterungen dazu, was es mit dem Klopfen überhaupt auf sich hat, wird die Technik komplett erläutert, inklusive Balanceübungen, „Zwischenentspannung“ und Abschlussübung.
Sehr hilfreich (und das nicht unbedingt nur für Klopfmethoden) finde ich das anschließende Kapitel über „Big-Five-Lösungsblockaden“ (aka „Problem-Konservierungsmittel“):

  • Vorwürfe an sich selbst
  • Vorwürfe an andere
  • Erwartungshaltung anderen gegenüber
  • Regression („inneres Schrumpfen“)
  • (evtl. unbewusste) Loyalitäten anderen gegenüber anderen Menschen oder einem Wertesystem

Natürlich wird anschließend auch erläutert, wie man mit diesen umgehen kann, wenn man sie bei sich vorfindet.
Im letzten Kapitel geht es dann noch darum, wie man nicht nur belastende Gefühle abschwächen kann, sondern andersherum, wie man positive Affirmationen findet und formuliert und wie man diese – nicht nur, aber natürlich auch mit Klopfen – im Gehirn verankert.

Mir gefällt die hohe Informationsdichte in diesem Büchlein: sehr stringent, nichts doppelt und dreifach aufgebläht, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig!

Buchbesprechung – Michael Bohne: Bitte Klopfen!
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