Checkliste für emotionales Essen

Aus dem Buch “When Food Is Comfort“ von Julie M. Simon; deutsche Übersetzung von Detlef Pleiß:

“Wenn Du regelmässig isst, auch wenn Du keinen Hunger hast, wenn Du Dich voll fühlst oder wenn Du ungesunde Sachen zu Dir nimmst, dann hat Dein Essverhalten sehr wahrscheinlich eine emotionale Komponente. Ein Drang, ein unverhältnismässiges Verlangen nach Essen ohne wirklich körperliche Hungersignale, steht für einen emotionalen Hunger. Emotionaler Hunger fühlt sich oft genauso an wie körperlicher Hunger.
Markiere zutreffende Punkte:
[] Ich nutze Essen als Beruhigungsmittel, um schwierige Emotionen zu dämpfen wie z.B. Aufregung, Ärger, Traurigkeit, Frustration, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Scham, Schuld oder auch freudige Aufregung und Glück.
[] Ich nutze Essen um mich bei unangenehmen Körperempfindungen zu beruhigen wie z.B. Agitiertheit, Nervosität oder Muskelanspannung.
[] Ich nutze Essen zur Beruhigung und als Trost.
[] Ich esse zum Spass, als Flucht, zur Erfüllung oder als Anregung.
[] Ich esse wenn ich gestresst bin.
[] Ich esse wenn ich mich wie betäubt fühle.
[] Ich nutze Essen um meinen Geist ruhig zu stellen von negativen, kritischen, selbst-bekämpfenden Stimmen.
[] Ich esse wenn ich mich überfordert oder wie gelähmt fühle.
[] Ich esse, um mich von Zuständen fehlender Motivation zu befreien, wie z.B. von Langeweile, Lethargie oder Apathie.
[] Essen ist für mich eine Art zu prokrastinieren.
[] Ich esse, weil in meinem Leben der Sinn, die Leidenschaft und die Inspiration fehlen.
[] Ich versuche mit Essen eine innere Leere zu füllen.
[] Ich esse aus Selbstmitleid mit meinem Leben.
[] Ich esse, weil ich mich in meinem Leben vernachlässigt fühle.
[] Ich esse, um mich zu belohnen.
[] Ich esse, um mich zu bestrafen.
[] Ich esse, um gegen etwas oder jemanden zu rebellieren.
[] Ich esse, weil ich mich sicher fühle, wenn ich voll bin.
[] Ich esse, um sexuelles Interesse an mir zu vermeiden.
[] Meine Beschäftigung mit Essen und Gewicht hindert mich daran, im Leben voran zu kommen.
[] Ich kann mir ein befriedigendes Leben ohne mein liebstes Trost-Essen nicht vorstellen.
[] Essen ist mein bester Freund.
Wenn Du einen oder mehrere Punkte angekreuzt hast, dann liegt Deinem Essverhalten wahrscheinlich eine emotionale Komponente zugrunde. In dem Fall wirst Du von den in diesem Buch beschriebenen Achtsamkeits-Praktiken profitieren.”

(„dieses Buch“ von Julie M. Simon heisst: “When Food Is Comfort“)

Wenn Sie das wünschen, gebe ich gerne Anleitung, Hilfe und Unterstützung zu den in diesem Buch beschriebenen Achtsamkeits-Übungen.

Checkliste für emotionales Essen
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