hypnosystemisch

Hypnosystemische Therapie

Wie der Name schon nahelegt, arbeiten wir hier mit einer Kombination von systemischem und hypnotischem Vorgehen.

Dabei verzichten wir auf die klassische Hypnose-Einleitung, sondern nutzen spontan auftretendende Trancen, wie wir sie auch aus dem Alltag kennen:

  • beim Autofahren („was, hier bin ich schon?!“)
  • bei vertieftem Lesen („ich habe die Klingel gar nicht gehört“)
  • oder beim Tagträumen

Rein systemische Arbeit befasst sich eher mit den Konstellationen und Interaktionen in der Außenwelt.

In der hypnosystemischen Arbeit wenden wir die systemischen Prinzipien auch auf die Konstellationen und Interaktionen in der Innenwelt an.

Auch in der psychischen Innenwelt kann es verschiedene Teile oder Seiten der Persönlichkeit geben, die vielleicht ihre ganz eigenen Interessen verfolgen: z.B.

  • innere Antreiberhypnosystemisch
  • innere Kritiker
  • das innere Kind
  • oder den berühmt-berüchtigten „inneren Schweinehund“

Ein Weg, Zugang zu dieser Innenwelt zu finden, besteht in der Figurenaufstellung: hypnosystemischIch lade Sie dazu ein, sich aus einem Vorrat an verschiedensten Figuren und Gegenständen intuitiv diejenigen auszusuchen, die zu verschiedenen Teilen Ihres Anliegens passen. Genauso nach Bauchgefühl stellen Sie die Figuren auf dem Tisch auf. Wir betrachten die Figuren mit ihren Bedeutungen in dieser Zusammenstellung, aus verschiedenen Perspektiven und probieren evtl. auch aus, wie sich welche Veränderungen auswirken. Beim Durchspielen dieser Möglichkeiten wird Ihr Unterbewusstsein eingeladen, sich die Beste dieser Varianten auszusuchen und umzusetzen.

Das ist spielerisch,hypnosystemisch aber keineswegs kindisch, und es darf auch durchaus Spaß machen!

In der hypnosystemischen Arbeit wechseln wir immer wieder hin und her zwischen der intuitiven Bauchgefühl-Seite und dem analytischen Verstand. Beide haben hier gleichermaßen ihren Platz und ihre Berechtigung.

Für Hypnosystemische Therapie liegt kein Gutachten des hypnosystemischWissenschaftlichen Beirats Psychotherapie“ vor, insofern handelt es sich nicht um ein wissenschaftlich und/oder schulmedizinisch anerkanntes und/oder bewiesenes Verfahren und die Wirksamkeit ist wissenschaftlich und/oder schulmedizinisch nicht bewiesen.